So können Paare sexueller Unlust begegnen

(djd). Zu Beginn einer Beziehung nehmen sich Paare durch die berühmte rosarote Brille wahr: Gemeinsame Vorlieben machen glücklich, Gegensätze bereichern und über schrullige Eigenheiten sieht man einfach hinweg. Mit den Jahren ändert sich die Sichtweise. Störende Verhaltensweisen des Partners treten deutlicher hervor: Muss sie so unpünktlich sein? Ist er wirklich sparsam oder einfach geizig? Kommen Probleme im Job, Ärger mit den Kindern, Krankheit oder finanzielle Schwierigkeiten hinzu, wächst der Alltagsfrust. Wer dauerhaft gestresst, ungeduldig oder verärgert ist, hat oft keine Lust zu reden – und nicht nur das: Gehen die Partner auf Rückzug statt näher zusammenzurücken, bleibt auch das Sexualleben immer öfter auf der Strecke. Gerade bei Frauen bleibt bei Frust oft auch die Lust aus. Denn für sie hängt der Appetit auf Sex auch von der konkreten Situation und vom Partner ab. Neben Beziehungsstress und Sorgen gibt es auch körperliche Gründe für den Lustmangel: Die Antibabypille, eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre bringen den Hormonhaushalt durcheinander. Das kann die Libido beeinträchtigen. Hier weiß der Gynäkologe Rat.

 

Jede fünfte Frau ist mindestens gelegentlich von Lustlosigkeit betroffen. Schränkt das fehlende Begehren die Lebensqualität ein, lohnt es sich, gegenzusteuern.
Jede fünfte Frau ist mindestens gelegentlich von Lustlosigkeit betroffen. Schränkt das fehlende Begehren die Lebensqualität ein, lohnt es sich, gegenzusteuern.
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Wenn Frauen die Lust ausbleibt

Einer Umfrage zufolge ist jede fünfte Frau mindestens gelegentlich von Lustlosigkeit betroffen. Schränkt das fehlende Begehren die Lebensqualität ein, lohnt es sich, gegenzusteuern.

Zu entspannter Gelassenheit finden

Regelmäßiger Sport und Entspannungstechniken wie etwa bei Yoga und Pilates oder Programme zur Stressprävention machen grundsätzlich entspannter. So lastet auch weniger Druck auf der Liebesbeziehung.

Reden und handeln

Paartherapeuten empfehlen bei eingeschlafenem Sexleben offene Aussprachen und vereinbarte Liebes-Dates. Denn bekanntlich kommt laut Volksmund „Der Appetit mit dem Essen“.

 

Viele Paare scheuen sich davor, miteinander über ihre sexuelle Lustlosigkeit zu reden.
Viele Paare scheuen sich davor, miteinander über ihre sexuelle Lustlosigkeit zu reden.
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Die Lust „zurückkuscheln“

Es muss nicht immer Bett-Akrobatik sein. Streicheleinheiten, Kuscheln und Küsse sorgen dafür, dass das Bindungshormon Oxytocin ausgeschüttet wird und halten das Lustlevel oben. In Sachen Lust auf Sex sollte man immer realistisch bleiben: Zwar gibt es Pärchen, die die Finger nicht voneinander lassen können, doch einer Studie zufolge sind Paare zufrieden, wenn sie durchschnittlich einmal pro Woche der körperlichen Liebe frönen.

 

Auf natürliche Hilfe setzen
Natürliche Unterstützung für die Libido bieten pflanzliche Arzneimittel wie Remisens, ein Aphrodisiakum bei nachlassendem sexuellen Verlangen. Der darin enthaltene Extrakt der Damiana-Pflanze war schon dem Volk der Maya bekannt und kann Frauen sanft zu neuer Lust verhelfen.

Mehr nützliche Tipps enthält der Ratgeber „Endlich wieder Lust auf die Lust“ unter www.natuerlich-lust.de.

 

Wenn Sorgen und Ängste großen Raum im Alltag einnehmen, ist an Lust auf Sex oft kaum zu denken.
Wenn Sorgen und Ängste großen Raum im Alltag einnehmen, ist an Lust auf Sex oft kaum zu denken.
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Typische Beziehungskiller

Diese Dinge können sich lusthemmend auswirken:

– Fehlende gemeinsame Zeit: Während Verliebte anfangs „aufeinander kleben“, wird mit den Jahren die Pärchenzeit immer weniger – es besteht die Gefahr, dass man sich auseinanderlebt.

– Sex-Frust statt Liebeslust: Immer das gleiche Programm im Bett oder ständig Streitereien – es gibt viele Liebeskiller. Näheres dazu unter www.natuerlich-lust.de.

– Mangelnde Offenheit: Nur wer sich dem Partner anvertraut, gibt ihm die Chance, etwas zu verändern.

– Besitzdenken und fehlende Wertschätzung: Wenn zwei Menschen sich füreinander entscheiden, bedeutet das nicht, dass sie damit ihre Freiheit, Hobbys oder den Freundeskreis aufgeben.

 

Viele Frauen leiden selbst unter fehlendem sexuellen Verlangen.
Viele Frauen leiden selbst unter fehlendem sexuellen Verlangen.
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Quellenangaben
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